shiatsuela shiatsuela

Shiatsu

(japanisch für "Fingerdruck": von "shi" Finger und "atsu" Druck)

 

ist eine Form der Körperbehandlung, die den Menschen in seiner Gesamtheit, auf allen Ebenen, anspricht - auf der körperlichen, der emotionalen, der geistigen und der spirituellen Ebene. Shiatsu hat seinen Ursprung in Japan, mit Wurzeln in der traditionellen chinesischen Philosophie und Medizin.

 

Eine zentrale Bedeutung in dieser Denkweise hat der Fluss der Lebensenergie, das "Qi" (im Japanischen "Ki"), das sich über ein Meridiansystem im ganzen Körper verteilt. Zu viel, zu wenig oder ein gestautes Qi verursacht ein energetisches Ungleichgewicht, das individuell unterschiedlich als Müdigkeit, Erschöpfung, Nervosität oder Verspannung wahrgenommen werden kann

 

Ziel von Shiatsu ist es, das in Ungleichgewicht geratene System auszugleichen, den Organismus zu unterstützen und seine Funktionen möglichst wieder herzustellen. Durch sanften, aber tief gehenden Druck mit Händen, Daumen, Ellenbogen, Knien und Füßen entlang der Meridiane und unter Einbeziehung bestimmter Akupressurpunkte, dehnender Grifftechniken und gezielter Rotationen der Gelenke, kombiniert mit sanfter Faszienbehandlung, werden die Energiekanäle und die tieferliegenden Energiestrukturen beeinflusst und damit die Balance wiederhergestellt. Insofern entspricht es dem fernöstlichen Verständnis davon, den Körper - noch bevor Probleme entstehen - gesund zu erhalten. 

 

Die Shiatsuberührung stimuliert zudem die Nervenenden und löst Impulse aus, die im zentralen Nervensystem in Entspannungssignale umgewandelt und an die Muskeln zurückgesendet werden. Die Entkrampfung der Muskeln führt zu einer Verminderung der Dauerspannung der Muskulatur und zu einer Stressverringerung. Schmerzen können dabei gelindert werden. Shiatsu bewirkt auch eine Erweiterung der Blutgefäße. Dies führt zu einer vermehrten Durchblutung und dadurch zu einer verbesserten Versorgung der Haut mit Sauerstoff, dem Abtransport von Giften und Stoffwechselschlacken aus dem Gewebe. Eine Anregung des Lymphstromes vermindert zudem Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe. 

 

Shiatsu wird bei Befindlichkeitsstörungen, wie z.B. Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafproblemen, Kopfschmerzen, Migräne, depressiven Verstimmungen, Wetterfühligkeit oder Beschwerden des Bewegungsapparates angewendet, und kann bei regelmäßiger Anwendung das Immunsystem stärken. Ein noch viel wichtigerer Aspekt ist jedoch, dass Shiatsu nicht nur die körperliche, sondern auch die geistig-emotionale Ebene berührt:

 

Shiatsu dient dem ganzheitlichen Prozess,

in dem Sie es genießen können, als Mensch völlig im Mittelpunkt zu "liegen".

In der Geborgenheit und Ruhe der Behandlung lernen Sie sich selbst zu spüren und zu entspannen, wodurch Sie Ihren Körper und seine Signale wieder

bewusster wahrnehmen und den Kontakt mit Ihren eigenen Bedürfnissen

und Wünschen herstellen können. Shiatsu unterstützt somit vor allem

auch bei etwaigen Umstellungsprozessen oder Umbruchphasen,

körperlicher wie seelischer Natur. 

 

 

Wichtiger Hinweis:

Shiatsu ersetzt keinen Arztbesuch, kann aber eine schulmedizinische Behandlung unterstützen und ergänzen.